Das wohltemperierte Klavier II op
CD
Wim Dijkstra speelt Das wohltemperierte Klavier II van Johann
Sebastian Bach op het Müllerorgel (1734) van de Waalse Kerk in
Amsterdam. In het boekje bij de dubbelcd staat een
toelichting geschreven door Maarten 't Hart, een interview met
de organist door Guido van Oorschot en een beschrijving van het
orgel door Cees van der Poel.
Müllerorgel Waalse Kerk (foto Jos van der
Bijl)
De Volkskrant over deze cd:
* * * *
Bijna twee jaar na boek 1 heeft
organist Wim Dijkstra nu ook in eigen beheer Bachs
Wohltemperierte Klavier II op de plaat gezet. Daarvoor koos hij
ditmaal het Müllerorgel in de Waalse Kerk in Amsterdam, een van
de beste instrumenten in orgelrijk Nederland, dat geknipt is
voor deze wat rijpere Bach. Het is spannend om deze muziek nu
eens uit pijpen in plaats van snaren te horen, en Dijkstra's
registercombinaties zijn verrassend, meestal door de rake keuze,
een enkele maal door de onverwachte zwaarte of lichtheid.
luister
Deze dubbelcd is nu te koop voor 27 euro (inclusief
verzendkosten).
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bachcd@hotmail.com.
Das wohltemperierte Klavier I op
CD
De cd met het eerste deel van het Wohltemperierte Klavier is
ook te koop. Wim Dijkstra bespeelt het Garrelsorgel (1742) van de Nicolaaskerk in
Purmerend. Ook bij deze dubbelcd is een geschreven toelichting door
Maarten 't Hart en een interview met de organist door
Lonneke Regter.
Nederlands Dagblad over de cd:
* * * *
In 1722 verscheen het "Das wohltemperierte Clavier", een
verzameling van 24 preludes en fuga's in alle toonsoorten van
Johann Sebastian Bach. (...) Hoewel de 24 preludes en fuga's
meestal op klavecimbel worden gespeeld, blijken ze op orgel ook
goed te klinken, zoals Wim Dijkstra, organist van de Grote Kerk
in Monnickendam, overtuigend laat horen.
Tijdschrift Oudemuziek over de cd:
Het Garrelsorgel van de Nicolaaskerk in Purmerend (...)
leent zich goed voor deze muziek: Dijkstra laat het nu eens
licht en speels klinken, dan weer ingetogen of juist feestelijk,
waardoor de uiteenlopende karakters van alle stukken mooi tot
uiting komen - met meer variatie natuurlijk dan op klavecimbel
of piano.
luister
Deze dubbelcd is nu te koop voor 22 euro (inclusief verzendkosten).
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bachcd@hotmail.com.
Wim
Dijkstra plays Bach
The Well-Tempered Clavier II on CD
Wim Dijkstra plays J.S.Bach, The Well-Tempered
Clavier II on the Müllerorgan (1734) in the Waalse Kerk,
Amsterdam, Netherlands. Booklet in English enclosed.
listen
2 cd-box 25 euros, forwarding-charges Europe: 3,50 euros,
outside Europe: 6,00 euros
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bachcd@hotmail.com.
The Well-Tempered Clavier I on CD
Wim Dijkstra plays J.S.Bach, The Well-Tempered Clavier I on
the Garrels-organ (1742) in the Nicolaaskerk, Purmerend,
Netherlands.
listen
2 cd-box 20 euros, forwarding-charges Europe: 3,50 euros,
outside Europe: 6,00 euros
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bachcd@hotmail.com.
Das wohltemperierte Klavier II auf CD
Wim Dijkstra spielt Das wohltemperierte Klavier II
von Johann Sebastian Bach auf der
Müllerorgel (1734) der
Waalse Kerk
in
Amsterdam. Doppel-CD mit einer
Einführung von Maarten 't Hart.
HörEN
Diese CD ist erhältlich für
EUR 28,50 (einschließlich Versandkosten).
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Das wohltemperierte Klavier I auf CD
Wim Dijkstra spielt Das wohltemperierte Klavier I
von Johann Sebastian Bach auf der Garrelsorgel (1742) der
Nicolaaskerk in Purmerend (Niederlande). Doppel-CD mit einer
Einführung von Maarten 't Hart.
Hören
Diese CD ist erhältlich für
EUR 23,50 (einschließlich Versandkosten).
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Das wohltemperierte Klavier
I
Maarten ’t Hart
Das
wohltemperierte Klavier hat für Musiker den gleichen Stellenwert wie
die Bibel für religiöse Menschen. Wie die Bibel besteht das
wohltemperierte Klavier aus zwei Teilen. Bereits lange vor seiner
Herausgabe, etwa fünfzig Jahre nach Bachs Tod, genoss das Werk unter
Cembalisten, Organisten und Pianisten hohe Achtung. Kopien von
Abschriften der ursprünglichen Handschrift gingen von Hand zu Hand;
Mozart, Beethoven und Chopin spielten daraus.
Wenn man
bedenkt, welchen Status das Werk in kürzester Zeit erlangte, ist es
erstaunlich, dass so wenig über seine Entstehungsgeschichte bekannt
ist. Über den Ursprung des zweiten Teils wissen wir fast gar nichts.
Vermutlich nannte Bach diese Sammlung selbst nie den zweiten Teil
des wohltemperierten Klaviers. Diese Bezeichnung stammt von seinem
Schwiegersohn. Sehr wahrscheinlich jedoch war diese zweite Serie von
Präludien und Fugen als Gegenstück des 90-seitigen Foliobandes
gedacht, den Bach 1722 zusammengestellt hatte, und dem er den Titel
gab: „Das Wohltemperierte Clavier, oder
Praeludia, und Fugen durch alle Tone und Semitonia, So wohl tertiam
majorem oder Ut Re Mi anlangend, als auch tertiam minorem oder Re Mi
Fa betreffend. Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen
Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil
seyenden besonderem Zeit Vertreib.“
Der Sohn eines Bach-Schülers,
Ernst Ludwig Gerber, erwähnt, dass der erste Teil des
wohltemperierten Klaviers „an einem Ort, wo er ohne Instrument
gewesen, zur Vertreibung von Unmut und Langeweile in kurzer Zeit
verfaßt“ wurde. Hans Brandt Buys schließt hieraus, dass Bach den
ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers während seiner Reisen mit
seinem Brotherrn komponiert haben muss. Dies erscheint mir jedoch
unwahrscheinlich. Auf einer Reise muss nicht unbedingt von „einem
Ort, wo er ohne Instrument gewesen“ oder von „Unmut und Langeweile“
die Rede sein. Gerbers Hinweis deutet wohl eher auf die kurze Zeit
hin, die Bach am Ende seiner Weimarer Zeit in Haft verbrachte. Sein
Brotherr wollte ihn nicht nach Köthen gehen lassen und sperrte ihn
einen Monat lang ein. Es ist allerdings die Frage, ob Bach das
gesamte wohltemperierte Klavier in dieser kurzen Zeit komponiert
hat. Wahrscheinlicher ist, dass er schon zuvor etliche Präludien und
Fugen komponiert hatte und dass er nach dem Vorbild von J. C. F.
Fischers Ariadne Musica (einer Sammlung von 20 kurzen Präludien und
Fugen in chromatischer Folge von C bis H) plante, eine Reihe von
Präludien und Fugen in allen 24 Tonarten zu komponieren, man erhält,
wenn das Cembalo wohltemperiert gestimmt wird. Ehrlich gesagt glaube
ich, dass Bach einige Präludien und Fugen, die er bereits früher
komponiert hatte, transponierte, um in jeder Tonart ein Präludium
und eine Fuge zu haben. So nehme ich an, dass das stark rhythmische
Präludium in Cis und die darauf folgende lebenslustige Fuge
ursprünglich in C komponiert und erst später nach Cis transponiert
wurden. Im Klavierbüchlein, dass Bach für seinen Sohn Friedemann
zusammenstellte, finden sich Vorstadien einiger Stücke aus dem
wohltemperierten Klavier I. Dies ist auch ein Hinweis darauf, dass
diese Sammlung nach und nach entstanden ist.
Wie dem auch
sei, Teil I ist etwas ganz Besonderes. Auch wenn der zweite Teil
gelehrter, abgeklärter und raffinierter sein mag, der erste Teil ist
doch bunter, lebendiger, heterogener und widerspenstiger. Hier
findet sich das Präludium in b, das dem Eingangschor der Kantate 106
so ähnlich ist. Es entspringt ganz offensichtlich noch der
ehrwürdigen alten Musiktradition von vor Bach und stellt zugleich
ihre Krönung dar. Daneben enthält der erste Teil auch
charakteristische Klangstudien wie das erste Präludium in C oder die
herrlich übermütigen, virtuosen Meisterwerke wie das Präludium in
Fis. Und welch meisterhafte Fugen! Die brausende Fuge in Cis und die
eher akademische in cis, die bereits kühn auf die Kunst der Fuge
verweist. Die wunderbare Fuge in Fis, die so liebliche
Wiederholungsnoten enthält, und die verklärte Meditation in fis. Und
das vollendete Meisterwerk in es. Ach, sie sind alle phantastisch,
denn auch die Fugen in As und h werden nie langweilig.
Aber darf man
den ersten Teil des wohltemperierten Klaviers wie in dieser Aufnahme
überhaupt auf der Orgel spielen? Wurde dieses Werk nicht bewusst für
Cembalo komponiert? Fest steht, dass es nicht für Klavier komponiert
wurde, und trotzdem spielen Pianisten es noch immer unbekümmert auf
diesem Instrument. Eine Orgel bietet zahlreiche Möglichkeiten, so zu
registrieren, dass ihr Klang dem eines Cembalos oder Klavichords
nahekommt. Damit steht sie eigentlich der Klangfarbe viel näher, die
sich Bach vorgestellt haben wird, als ein moderner Flügel. Dazu
kommt noch, dass jedenfalls die Fuge in a nur auf einem Instrument
mit Pedal gespielt werden kann.
Viele der Stücke
aus dem ersten Teil des wohltemperierten Klaviers lassen sich mit
ähnlichen Kompositionen Bachs für Orgel vergleichen, beispielsweise
die Fuge in G mit der Fuge in a aus BWV 542. Es ist nicht
einzusehen, warum sich die zweite Fuge für Orgel eignen sollte und
die erste nicht.
Ich denke, dass
es keine stichhaltigen Gründe gibt, Das wohltemperierte Klavier I
nicht auf der Orgel zu spielen, auch wenn einige Stücke, wie das
erste Präludium, das Präludium in cis und noch einige typische
Cembalostücke, auf der Orgel weniger gut zur Geltung kommen. Viele
andere Stücke hingegen klingen gerade auf der Orgel fantastisch. Ich
habe oft festgestellt, dass das Präludium in Fis Hörer in Verzückung
versetzen kann. Mit einer leichten und transparenten Registrierung
klingt es auf der Orgel wunderbar spielerisch, wie ein
herumschwirrendes Glühwürmchen in einer Sommernacht.
Das Wort
„Klavier“ aus dem Namen des Werkes bedeutet nur, dass die
Kompositionen für ein Tasteninstrument geschrieben wurden. Dazu
gehört auch die Orgel. Ich denke, dass diese Einspielung des
wohltemperierten Klaviers auf einer Orgel eine begrüßenswerte
Ergänzung der vorhandenen Diskografie darstellt.
Übersetzung:
Barbara Heckel
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